Gynäkologin im Interview: Warum intime Beschwerden kein Tabuthema sein sollten und welche schonenden Lösungen es für Frauen gibt
Blasenschwäche nach der Geburt, Schmerzen beim Sex, plötzlich keine Lust mehr auf Nähe. Viele Frauen kennen diese Themen, aber kaum eine spricht darüber. Stattdessen machen wir weiter, funktionieren im Job, in der Beziehung, in der Familie. Wir googeln heimlich, wechseln öfter die Unterwäsche, lächeln tapfer – und fühlen uns dabei oft, als wären wir allein mit unseren Problemen. Intime Beschwerden gelten noch immer als etwas, das man versteckt, wegdrückt, „irgendwie aushält“. Doch dieses Schweigen macht uns kleiner, als wir sind. Es nimmt uns Selbstbewusstsein, Lebensfreude und Lust, dabei ist nichts davon „peinlich“ oder „unweiblich“. Unser Körper verändert sich im Laufe des Lebens: durch Pubertät, Verhütung, Schwangerschaft, Geburten, Stress, Wechseljahre. Das ist normal. Was nicht normal ist: dass wir lernen, unseren eigenen Schmerz leiser zu stellen, statt nach Hilfe zu fragen.
Umso wichtiger ist es, dass wir anfangen, offen über den weiblichen Intimbereich und seine Probleme zu sprechen – ohne Scham, ohne Tabu, dafür mit Wissen, Mitgefühl und klaren Worten. Im Interview mit freundin erklärt Sarah El-Bakri, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, warum das Schweigen rund um Inkontinenz, Schmerzen beim Sex und Libidoverlust so hartnäckig ist, welche Mythen uns besonders schaden und welche schonenden Behandlungsmöglichkeiten heute existieren, von denen viele Frauen noch nie gehört haben.
Lesen Sie jetzt hier das vollständige Interview mit Sarah El-Bakri.